Für Steuerfachangestellte
Stellen für Steuerfachangestellte: passende Kanzlei statt irgendeiner Stelle
Als Steuerfachangestellte oder Steuerfachangestellter haben Sie viel zu entscheiden: welche Aufgaben Sie wollen, wie viel Verantwortung, in welcher Kanzlei. Wir helfen Ihnen, eine Position zu finden, die dazu passt, vertraulich und ohne Kosten für Sie.
Was Steuerfachangestellte in Kanzleien tun
Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Kanzlei stark. In der einen Kanzlei bearbeiten Sie vor allem laufende Finanzbuchhaltungen, in der anderen Jahresabschlüsse und Steuererklärungen, in der dritten betreuen Sie Mandanten über das ganze Jahr. Gemeinsam ist den meisten Stellen:
- Finanz- und Lohnbuchhaltung für Mandanten
- Vorbereitung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen
- Kontakt mit Mandanten, Finanzämtern und Sozialversicherungsträgern
- Arbeit mit der Kanzleisoftware, häufig im DATEV-Umfeld
- Mitarbeit bei Fristen, in der Abstimmung mit Steuerberatern und Kollegen
Wohin Sie sich entwickeln können
Aus der Ausbildung heraus führen mehrere Wege weiter. Wer vertiefen möchte, kann sich zur Steuerfachwirtin oder zum Steuerfachwirt oder zum Bilanzbuchhalter fortbilden. Wer in die Beratung will, kann den Weg zum Steuerberater gehen. Andere wechseln in das Kanzleimanagement oder in die Steuerabteilung eines Unternehmens.
Welche Kanzlei Sie dabei unterstützt, ist oft wichtiger als die Stellenbezeichnung. Fragen Sie im Gespräch, ob Fortbildungen gefördert werden und wie Verantwortung wächst.
Worauf Sie bei der Wahl der Kanzlei achten können
Eine gute Stelle erkennen Sie weniger an der Anzeige als an den Antworten auf einige einfache Fragen:
- Wie sind die Mandanten und Branchen zusammengesetzt, und wie viel Abwechslung gibt es?
- Wie wird eingearbeitet, und wer ist Ihr Ansprechpartner in den ersten Monaten?
- Wie ist die Software aufgestellt, und sind die Abläufe digital?
- Welche Arbeitszeitmodelle gibt es, und wie wird in der Fristenzeit gearbeitet?
- Wie lange arbeiten die Kollegen schon im Team?
Wie wir mit Ihnen arbeiten
Sie melden sich mit einer Kurzbewerbung, ohne Lebenslauf. Wir sprechen mit Ihnen darüber, was Sie suchen und was nicht. Passt eine Kanzlei, nennen wir Ihnen ihren Namen, bevor irgendetwas weitergeht. Erst wenn Sie dieser einen Kanzlei zugestimmt haben, geben wir Ihr Profil weiter. Ihr aktueller Arbeitgeber erfährt von uns nichts.
Für Sie ist das kostenfrei. Wir vermitteln ausschließlich in Festanstellung.
So bereiten Sie den Wechsel vor
Ein Wechsel gelingt leichter, wenn Sie vorher wissen, was Sie wollen. Hilfreich ist, sich diese Punkte klarzumachen, bevor Sie sich melden:
- Welche Aufgaben Sie gern weiterführen möchten und welche nicht mehr
- Mit welcher Software Sie sicher arbeiten
- Welche Arbeitszeit und welches Arbeitsmodell für Sie passen
- Welchen Gehaltsrahmen Sie im Blick haben; Orientierung gibt unser Ratgeber zum Gehalt in der Steuerkanzlei
- Wann Sie wechseln können und welche Kündigungsfrist Ihr Vertrag nennt
Was nach Ihrer Meldung passiert
Wir lesen Ihre Angaben und melden uns bei Ihnen, um in Ruhe über Ihre Wünsche zu sprechen. Ein Gespräch verpflichtet Sie zu nichts. Sie entscheiden, ob und wann wir eine Kanzlei nennen, und Sie müssen keiner Weitergabe zustimmen, wenn die Kanzlei nicht passt.
Wenn in Ihrem Vertrag ein Wettbewerbsverbot oder eine besondere Verschwiegenheitspflicht steht, lassen Sie das vor einem Wechsel prüfen. Wir geben keine Rechtsberatung.
Offene Stellen und die Kurzbewerbung
Unsere aktuellen Positionen finden Sie auf der Seite Offene Positionen. Passt dort nichts, können Sie sich trotzdem vertraulich melden. Wir sprechen Sie an, wenn eine passende Position entsteht. Nutzen Sie dafür nach Möglichkeit eine private E-Mail-Adresse, nicht die Ihres Arbeitgebers.